Workshops

Sie können an zwei Workshops à 75 Minuten oder an einem Workshop à 150 Minuten teilnehmen. Zur einfacheren Organisation bitten wir Sie bei der Anmeldung, uns drei Prioritäten anzugeben.

Welche Chancen und Herausforderungen haben digitale Technologien für politische Strukturen, Prozesse und Inhalte? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Solidarität einer Gesellschaft? Und wie könnte politische Bildung neugestaltet werden? Diesen Fragen zur Rolle der Digitalisierung für politische Bildung und gesellschaftliche Mitbestimmung wird nachgegangen. Basierend auf den (künftigen) Bedürfnissen der Menschen sollen im Workshop zudem konkrete Ideen entstehen, die von den Teilnehmenden in ihrem Arbeitskontext weiterverfolgt werden.

Durchführung: Stefan Pabst, Think Tank The W.I.R.E.
Dauer: 75 min

Viele unterschiedliche Menschen machen lebhaft mit bei der Gestaltung des sozialen Stadtlebens! Wie können wir digitale Tools dafür nutzen? Zebralog, eine Agentur für Dialog und Beteiligung aus Berlin und colabri-Zürich zeigen, wie Bürgerinitiativen, Quartiervereine, Stadtverwaltung und Betriebe Online-Tools nutzen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zu kollaborieren. Nach dem Austausch von Erfahrungen wird überlegt, was die Vor- und Nachteile von ePartizipation sind.

Durchführung: Matthias Trénel, zebralog.de und Rahel Pfister, colabri-Zürich
Dauer: 75 min

Überall sind sie, diese Spiele! Zu Hause, auf der Strasse, beim Einkaufen und in der Schule. Kein Ort und keine Altersgruppe scheint mehr sicher zu sein von der angehenden Gameifizierung. Wie können wir diesen Hype einordnen? Welche Herausforderungen zeigen sich in dieser Entwicklung und wo können wir im Alltag anknüpfen, um das Potenzial von Spielen für unsere Zwecke zu nutzen? Der Workshop bietet einen Einblick in das Spektrum der Anwendungsbereiche und zeigt welche Methoden von Game-Designer*innen verwendet werden.

Durchführung: Goran Saric, goga.ch
Dauer: 150 min.

Augmented Reality; was ist das überhaupt und wozu kann man es brauchen? Der Workshop beinhaltet eine generelle Einführung zu Augmented Reality, zeigt, wo die Stadt Zürich in der Anwendung steht und demonstriert an Beispielen des Amtes für Städtebau und aus Kunst und Kultur, wo diese Technik unterstützen kann. Auch besteht die Möglichkeit die "Erweiterte Realität" durch eine Augmented Reality-Brille zu betrachten.

In einem zweiten Teil wird der Frage nachgegangen, ob diese neue Technologie auch in der Soziokultur Anwendung finden könnte.

Durchführung: Christian Hürzeler, Amt für Städtebau Zürich
Dauer: 75 min

Atemberaubende Verfolgungsjagden, romantische Freundschaften, Attacken von angriffslustigen Haien – Trickfilm setzt Ideen für eigene Geschichten keine Grenzen. Wie entsteht aus einer Lehmkugel auf der Werkbank über den Gebrauch des iPads als Animations-Werkzeug ein Trickfilm? Dies wird in diesem Workshop gezeigt und bietet damit einen Einblick ins digitale und analoge Arbeiten mit Kindern in der Werkstatt und im Atelier.

Durchführung: Marcel Hobi, Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren
Dauer: 75 min

Statt Laubsägen Lasercuttern, statt Schnittmuster ausschneiden, den Plotter arbeiten lassen. Wie kann der Einsatz moderner Technologie die Soziokultur bereichern? Was für kreative Räume und welche Lernfelder werden damit zugänglich gemacht? Oder geht damit die Sinnlichkeit des handwerklichen Tuns verloren? Diesen Fragen wird in Form eines gemeinsamen Austauschs nachgegangen.

Durchführung: Werkstätten Jugendkulturhaus Dynamo und Fablab
Dauer: 75min

Fremdbestimmung, Datensammlung, ein Buch mit 17 Siegeln, aber #leidergeil: Das sind die meisten digitalen Plattformen für viele Jugendliche. Jugendarbeit muss sich einerseits hieran orientieren und auch mit Snapchat, Instagram und Co. arbeiten. Mittelfristig bieten OpenSource-Tools jedoch Potenziale auf zahlreichen Ebenen: Partizipation, Pädagogik, Datenschutz, Medienbildung und nicht zuletzt für die Finanzen. In diesem Workshop werden konkrete Tools vorgestellt, zusammen mit Chancen und praktischen Ansätzen für die pädagogische Arbeit.

Durchführung: Eike Rösch, Pädagogische Hochschule Zürich und jugendarbeit.digital
Dauer: 75 min

Elektronische Spiele üben auf Kinder und Jugendliche eine hohe Faszination aus. Für Erwachsene ist es jedoch nicht einfach, der schnelllebigen digitalen (Spiele)Welt zu folgen. Der Workshop bietet einen Überblick über das Phänomen Games, was aktuell gespielt wird und unter Anleitung eines Jugendlichen können aktuelle Spiele wie Minecraft oder Fortnite ausprobiert werden. Die Diskussion über neue Erkenntnisse und Fragen kommt dabei nicht zu kurz.

Durchführung: Renato Hüppi, Verein Offene Jugendarbeit
Dauer: 150 min.

Eine interaktive Web-Plattform zur Unterstützung von lokalem, selbstorganisiertem Lernen? Openki.net ist eine offene Bildungsplattform, die Personen und Ideen zusammenbringt. Sie strebt nach einer aktiven Gesellschaft, in der Bildung nicht nur gemeinschaftlich erlebt, sondern auch selbstbestimmt und für alle Menschen Teil des Alltags wird. Am Workshop erleben und testen die Teilnehmenden die Idee und Webplattform von Openki und diskutieren Chancen, Nutzen und Anwendungsmöglichkeiten der Plattform für die Soziokultur.

Durchführung: Flavia Fries, Verein KOPF (Openki)
Dauer: 75 min

Das Internet als Arbeitsplatz, als Ort an dem man Geld verdienen kann? Berufswünsche Jugendlicher Youtuber*in oder Influencer*in zu werden? Das ist heute Realität. Wie wird sich das Netz als Arbeitsplatz weiterentwickeln und welche Fähigkeiten braucht es dazu? Welchen Beitrag kann oder sollte die Soziokultur da leisten? Brauchen wir neue "Werkstätten"? Diesen anregenden Fragen gehen die Teilnehmenden im Workshop nach.

Durchführung: Lisa Ann Preuss, LA Preuss Consulting und Impact Hub Community Zürich
Dauer: 75 min